POST TREIBT TIROL-OFFENSIVE VORAN: AUSBAU DER VERSORGUNG, INVESTITIONEN UND ELEKTRISCHE ZUSTELLUNG BIS 2030
274 POSTSTELLEN – STÄRKUNG DES ERFOLGSMODELLS POSTPARTNER – PRÄSENTATION 5-PUNKTE-PLAN

Wien/Innsbruck, 12. Juni 2026 – Die Österreichische Post AG treibt ihre Investitions- und Infrastrukturoffensive in Tirol weiter voran. Mit einem dichten Netz von 274 Poststellen, Investitionen in Logistik und Infrastruktur sowie der schrittweisen Umstellung auf elektrische Zustellung bis 2030 setzt die Post ihren Ausbaukurs in Tirol konsequent fort. Seit 2020 hat die Post rund 80 Millionen Euro in Tirol investiert, weitere 10 Millionen Euro sind in den kommenden Jahren geplant. Gemeinsam mit dem Land Tirol und dem Tiroler Gemeindeverband stellte die Post dazu heute einen 5‑Punkte‑Plan vor.
 
Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG: „Tirol ist für uns ein klares Zukunftsland. Wir investieren hier in ein starkes und flächendeckendes Netz, in moderne Standorte, in unsere Partner*innen vor Ort und in die schrittweise Umstellung auf elektrische Zustellung bis 2030. Mit dem 5‑Punkte‑Plan bekräftigen wir unser Ziel, die Postversorgung in Tirol langfristig abzusichern und gleichzeitig weiter auszubauen.“
 
Mit dem 5‑Punkte‑Plan für Tirol, der gemeinsam mit dem Land Tirol und dem Tiroler Gemeindeverband erarbeitet wurde, unterstreicht die Post ihren langfristigen Kurs für das Bundesland. Der Plan umfasst: 

  1. Weiterführung der Poststellen-Offensive
  2. Keine ersatzlose Schließung von Poststellen
  3. Unterstützung der Postpartner bei Optimierung des Ressourceneinsatzes
  4. Weiterentwicklung des Provisionsmodells
  5. Bekenntnis zu hoher Zustellqualität – weitere Beschleunigung Paket 
Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol: „Das Bundesland Tirol ist eine der Regionen, die bislang nicht vom Phänomen der Landflucht betroffen ist. Damit in Tirol das Leben am Land weiterhin möglich ist und attraktiv bleibt, braucht es viele Mosaiksteine, die ineinandergreifen. Wir sehen auch eine Grundstruktur an Postversorgung als Bestandteil dieser Strategie – auch wenn sich die Aufgaben der Post laufend weiterentwickeln. Deshalb bin ich sehr froh, dass gemeinsam mit dem Tiroler Gemeindeverband und der Österreichischen Post AG die Post-Schließungen gestoppt, neue Poststellen geschaffen und die Konditionen für Postpartner verbessert werden können.“
 
Karl-Josef Schubert, Präsident des Tiroler Gemeindeverbands und Bürgermeister der Marktgemeinde Vomp: „Eine verlässliche Postversorgung ist für die Tiroler Gemeinden weit mehr als eine infrastrukturelle Leistung – sie ist ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualität, zur Nahversorgung und zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im gesamten Land. Gerade im ländlichen Raum und in den Tiroler Tälern braucht es starke und dauerhafte Lösungen, damit die Menschen vor Ort auf kurze Wege und gute Services vertrauen können.“
 
ERFOLGSMODELL POSTPARTNER IN TIROL
Ein zentraler Baustein der Tirol-Offensive ist das Erfolgsmodell Postpartner, das seit fast 25 Jahren erfolgreich in ganz Österreich zum Einsatz kommt. Postpartner sorgen für wohnortnahe Versorgung, längere Öffnungszeiten und ein breites Serviceangebot. Dazu zählen alle Post-Services, die wichtigsten Finanzdienstleistungen der bank99 (Einzahlungen, Auszahlungen, Transaktionen) und das neue Mobilfunk-Paket YELLLOW.
 
Wie wichtig dieses Modell für die Versorgung vor Ort ist, zeigen auch Stimmen aus Tirol:
 
Clemens Griebaumer, Postpartner 6080 Innsbruck: „Nahversorgung bedeutet verlässliche Partnerschaft. Seit drei Jahren arbeiten wir als Trafik Hand in Hand mit der Österreichischen Post. Als Postpartner sind wir die zentrale Anlaufstelle in der Region – eine super Zusammenarbeit, die durch das neue Mobilfunk-Angebot YELLLOW perfekt ergänzt wird.“
 
Andreas Kratzer, Postpartner 6444 Längenfeld: „Die Partnerschaft mit der Post hat unser Kerngeschäft spürbar bereichert. Neben Kundinnen und Kunden aus der eigenen Gemeinde nutzen auch Personen aus benachbarten Orten unsere Dienstleistungen. Besonders der Tourismus im Sommer und Winter bringt zusätzliche Gäste, die Koffer, Pakete, Briefe oder Ansichtskarten aufgeben.“
 
POST TREIBT ÖKOLOGISCHE TRANSFORMATION IN TIROL VORAN
Parallel zum Ausbau der Infrastruktur treibt die Post auch die ökologische Modernisierung in Tirol voran. Bereits heute sind 400 der rund 650 Zustellfahrzeuge mit E-Antrieb ausgestattet, die vollständige Umstellung ist bis 2030 geplant. Seit März 2026 setzt die Post zudem auch den ersten E-LKW in Tirol ein. Ergänzt wird die E-Mobilität durch Photovoltaik-Anlagen mit mehr als 2,4 Megawattpeak (MWp), zugekauft wird nur Strom aus erneuerbaren Energiequellen aus Österreich.
 
UMFASSENDE INFRASTRUKTUR: POST ALS WIRTSCHAFTSFAKTOR IN TIROL
Die Post ist in Tirol mit einer breiten Infrastruktur präsent: Das Netz umfasst 30 Postfilialen, 127 Postpartner und 117 Poststationen, insgesamt also 274 Poststellen. Hinzu kommen 23 Zustellbasen mit rund 1.500 Mitarbeiter*innen.
 
Auch wirtschaftlich ist die Post ein wichtiger Faktor im Bundesland: Seit 2020 hat die Post rund 80 Millionen Euro in Tirol investiert, unter anderem in das Logistikzentrum in Vomp, in den Neubau und die Erweiterung von Zustellbasen, in Poststellen, in E‑Fahrzeuge samt Infrastruktur sowie in Photovoltaik-Anlagen. Weitere rund 10 Millionen Euro sind in den kommenden Jahren vorgesehen.
 
FAKTEN AUF EINEN BLICK
(Stand: Juni 2026) 
  • Anlass / Thema: Österreichische Post AG treibt ihre Investitions- und Infrastrukturoffensive in Tirol weiter voran und stellt gemeinsam mit dem Land Tirol und dem Tiroler Gemeindeverband einen 5‑Punkte‑Plan vor.
  • Maßnahmenpaket: Der 5‑Punkte‑Plan umfasst Weiterführung der Poststellen-Offensive, keine Schließung von Poststellen, Unterstützung der Postpartner beim Ressourceneinsatz, Weiterentwicklung des Provisionsmodells und ein Bekenntnis zu hoher Zustellqualität.
  • Kennzahlen Investitionen: Seit 2020 rund 80 Millionen Euro in Tirol investiert, weitere 10 Millionen Euro in den kommenden Jahren geplant.
  • Infrastruktur: 274 Poststellen in Tirol (30 Postfilialen, 127 Postpartner und 117 Poststationen) sowie 23 Zustellbasen mit rund 1.500 Mitarbeiter*innen.
  • Transformation: Schrittweise Umstellung der Zustellung auf elektrische Fahrzeuge bis 2030.
  • Quelle: Österreichische Post AG
FOTOS:
Fotos 1 & 2 (v.l.): Walter Oblin, Generaldirektor, Österreichische Post AG, Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol, Karl-Josef Schubert, Präsident des Tiroler Gemeindeverbands und Bürgermeister der Marktgemeinde Vomp (Credit: Land Tirol/Fitsch)
Foto 3: Post-Generaldirektor Walter Oblin bei der Präsentation der Tirol-Offensive in Innsbruck (Credit: Land Tirol/Fitsch)
Foto 4: Clemens Griebaumer, Betreiber des Postpartners 6080 in Innsbruck (Credit: Österreichische Post AG)
Foto 5: Andreas Kratzer (Mitte) betreibt mit seinem Team den Postpartner 6444 in Längenfeld (Credit: Österreichische Post AG)

 
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