ÖSTERREICHISCHE POST WÜRDIGT 250 JAHRE BURGTHEATER MIT SONDERBRIEFMARKE
SONDERPOSTAMT AM 20. MÄRZ IN HISTORISCHER KASSENHALLE DES BURGTHEATERS

Wien, 17. März 2026 – Zum 250‑Jahr‑Jubiläum des Burgtheaters gibt die Österreichische Post eine eigene Sonderbriefmarke heraus. Präsentiert wurde sie nun von Stefan Bachmann, künstlerischer Direktor des Burgtheaters, Robert Beutler, kaufmännischer Direktor des Burgtheaters, und Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG.
 
Die von Kirsten Lubach gestaltete Briefmarke zeigt den ikonischen Blasengel am Dach des Burgtheaters, der bis heute die Silhouette des Gebäudes prägt. Der Blasengel dient zugleich als Wetterfahne und Abschluss der historischen Luftbrunnenanlage. Die Briefmarke hat einen Nennwert von 3,50 Euro (Zusatzleistung: Einschreiben) und ist in einer Auflage von 120.000 Stück erschienen. Sie ist in allen Postfilialen, auf onlineshop.post.at sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post (Telefon: +43 577 67 – 95095; E-Mail: sammler-service@post.at) erhältlich.
 
Am Freitag, 20. März 2026, richtet die Österreichische Post von 16 bis 20 Uhr ein eigenes Sonderpostamt in der historischen Kassenhalle des Burgtheaters ein. Besucher*innen können dort einen exklusiven Sonderstempel zum Ersttag der Briefmarke erhalten.
 
ÜBER DAS BURGTHEATER
Seinen Ursprung hat Österreichs Nationaltheater am Michaelerplatz, wo Maria Theresia 1741 ein Ballhaus in ein Theater umbauen ließ. Das „Theater nächst der Burg“ wurde 1748 eröffnet und schließlich am 17. Februar 1776 von Kaiser Joseph II. zum „Teutschen Nationaltheater“ erhoben.
 
Mit dem Ausbau der Wiener Ringstraße übersiedelte das inzwischen „k. k. Hofburgtheater“ genannte Haus 1888 in das von Gottfried Semper und Karl Freiherr von Hasenauer geplante Gebäude am Ring. Die prachtvollen Deckengemälde der Feststiegen schufen Gustav Klimt, sein Bruder Ernst und Franz Matsch.
 
1945 zerstörten Bombenangriffe und ein nachfolgendes Feuer Bühne und Zuschauerraum. Bereits 1955 wurde das Haus in historischer Form wieder aufgebaut. Heute verfügt das Burgtheater über eine 31 Meter breite Bühne, die mit einem modernen Drehzylinder schnelle Szenenwechsel ermöglicht. Mit rund 70 Ensemblemitgliedern gilt es als größtes Sprechtheater im deutschsprachigen Raum und verbindet Klassiker mit zeitgenössischen Uraufführungen.
 
Eine Besonderheit des Hauses ist der auf der Sondermarke abgebildete Blasengel. Er bildet den Abschluss der historischen Luftbrunnenanlage, bei der frische Luft aus dem Volksgarten angesaugt, über den Zuschauerraum geleitet und schließlich über den Dachaufsatz wieder ausgestoßen wird.
 
FAKTEN AUF EINEN BLICK
(Stand: März 2026) 

  • Briefmarke: 250‑Jahr‑Jubiläum des Burgtheaters
  • Motiv: Blasengel am Dach des Burgtheaters
  • Nennwert: 3,50 Euro (Zusatzleistung Einschreiben)
  • Auflage: 120.000 Stück
  • Sonderpostamt: 20. März 2026, 16–20 Uhr, historische Kassenhalle des Burgtheaters
  • Ersttag: Sonderstempel vor Ort erhältlich

FOTOS:
Foto 1 (v.l.): Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, Robert Beutler, kaufmännischer Direktor des Burgtheaters, und Stefan Bachmann, künstlerischer Direktor des Burgtheaters, bei der Präsentation der neuen Sonderbriefmarke (Credit: Tommy Hetzel)
Foto 2 (v.l.): Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, Robert Beutler, kaufmännischer Direktor des Burgtheaters, und Stefan Bachmann, künstlerischer Direktor des Burgtheaters, mit den ersten Exemplaren der neuen Sonderbriefmarke (Credit: Tommy Hetzel)
Foto 3: Sonderbriefmarke 250 Jahre Burgtheater (Credit: Österreichische Post AG)
Foto 4: Sonderstempel 250 Jahre Burgtheater (Credit: Österreichische Post AG)


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